
Kangaroo Island: Ein Kurzschnabeligel – goldbraune Stacheln, kleines Knopfauge, stoische Miene. Einer der letzten eierlegenden Säugetiere der Erde.

"Komm, spiel' mit mir!" scheint dieser junge Australischer Seelöwe (Neophoca cinerea) - mit Augen wie schwarze Monde - seinen Artgenossen zu signalisieren.

Im Beutel einer Kängurumutter reckt sich ein 'Joey' dem Tageslicht entgegen. Neugierige Augen mustern bereits die blütenübersäte Wiese von Kangaroo Island.

Kangaroo Island: Remarkable Rocks, ganz persönlich gerahmt. 500 Millionen Jahre Erosion schufen dieses Fenster.

Deckenhohe Mahagoni-Regale, Tausende Bände, Kronleuchter-Licht. Die Institute Library in Adelaide atmet Geschichte.

Kangaroo Island: Eucalyptus cneorifolia wölbt sich zu einem natürlichen Tunnel.

Vardon Avenue, Adelaide: Ein Passant streift an Jimmie C's Ophelia vorbei – Shakespeares schlafende Tragödin, eingebettet in Seerosen.

Ein Weißer Ibis im Flug.

Moderne Sitzobjekte, verchromte Skulpturen, rosafarbene Wände – Kuratorenkunst in in der Art Gallery of South Australia, die Grenzen auflöst.

Ein Kind rennt um „Mall's Balls" zu – Adelaides meistfotografierte Skulptur in der Rundle Mall. Die verspiegelten Kugeln sind seit 1977 Treffpunkt, Wahrzeichen und Spielplatz zugleich.

King Prawn Cocktail im Fugazzi Adelaide – neu interpretiert. Die Riesengarnele ruht auf knackigem Buttersalat, gekrönt von Sauce Rose Marie und Kaffirlimettenabrieb.

Das Salopian Inn, McLaren Vale; von links nach rechts: Oliver Budack, Sommelier und Restaurantleiter, sowie die Restaurant-Managerinnen Sarah und Bec.

Salopian Inn: Gegrillte Coorong-Meeräsche, kräutergrünes Beurre blanc, Kapernöl.

Kangaroo Island: Schafe auf sattgrüner Weide, windgeformte Eukalypten, dahinter schimmerndes Meer - Stille, die man fast hören kann.

Zwei Schwarzschwäne führen fünf silbergraue Küken durchs Schilf.

Kangaroo Island, Sea Dragon: Abendsonne taucht Akazien in goldenes Licht – dahinter Küstenhügel, stilles Meer.

Kangaroo Island: Ein Kurzschnabeligel – goldbraune Stacheln, kleines Knopfauge, stoische Miene. Einer der letzten eierlegenden Säugetiere der Erde.

Kangaroo Island: Die Remarkable Rocks – vom Wind und Salzwasser über 500 Millionen Jahre in bizarre Formen gemeißelt. Annette darunter setzt den Maßstab.

Zerzaustes Fell, durchdringender Blick – dieser Koala ruht bis zu 22 Stunden täglich, um die wenig nahrhaften Eukalyptusblätter zu verdauen.

Zwei junge Australischer Seelöwen (Neophoca cinerea)beschnuppen sich neugierig.

Ein verwittertes Farmhaus ist der letzte Zeuge einer Zeit, als hier noch Menschen lebten. Das Cover des Midnight Oil Albums "Diesel and Dust" machte diese Einsamkeit weltberühmt.

Ein junges Kangoroo Island Kanguru ruht im Morgenlicht auf sonnenwarmem Gras.

Annette hockt im Inneren der Fresnel-Linse des Cape Willoghby Leuchtturms, ihre Gestalt mehrfach gebrochen durch hunderte Prismengläser, entworfen um Licht über fünfundzwanzig Seemeilen weit ins Südpolarmeer zu werfen.

Zwei Westliche Graue Riesenkängurus – vermutlich Weibchen mit halbwüchsigem Jungtier – im Nachmittagslicht vor den Gehegen des Sea Dragon Lodge. Kängurus auf Kangaroo Island zeigen wenig Scheu; die Distanz beträgt nur wenige Meter.

Vermutlich ein Moschuslorikeet (Trichoglossus concinnus) trinkt Nektar aus einer blühenden Abutilon-Schönmalve – im Garten der Jesuitensiedlung Sevenhill, Clare Valley, Südaustralien.

Känguru-Nachwuchs reckt Kopf und Vorderpfoten aus dem mütterlichen Beutel, die Erkundung der Welt beginnt.

Ein Rotlappen-Honigfresser (Anthochaera carunculata) verharrt auf einem morschem Eukalyptusast in der Jesuitensiedlung Seven Hills.

Ein Känguru in der windgepeitschten Küstenheide nahe Cape Willoughby, Kangaroo Island. Die Insel ist Rückzugsort für Arten, die auf dem Festland längst verdrängt wurden.

Zwei Kängurus im ritualisiertem Zweikampf – ein Kräftemessen, das ebenso spielerisch wie ernst wirken kann.

Ein Australscharlachschnäpper (Petroica boodang) spreizt sein karminrotes Brustgefieder im Morgenlicht. De kleinste Fliegenschnäpper Australiens wartet reglos auf Beute.

Alle vier Läufe schweben über dem Grasland – ein Kangaroo Island Känguru schnellt aus der Hocke, katapultiert seinen massiven Schwanz nach hinten und durchschneidet die feuchte Morgenluft.

Schwarzschwäne grasen auf smaragdgrünem Weideland, als wäre die Wiese ein stiller See.

Im Penobscot Restaurant entfaltet sich hinter Kupfertöpfen und Flammen das Theater der Küche. Chef Warrick Duthy führt seine Gäste durch ein 10-Gänge-Menü.

Eine Fächerschwanztaube im Geäst nahe der Jesuitensiedlung von Sevenhill. Charakteristisch ist ihr spitz aufgerichteter Federschopf.

Schichtkuchen aus Sandstein und Zeit – Die Sonne taucht die Flinders Ranges in ockergelbe und sienabraune Streifen - gesprenkelt mit dunklen Tupfern vereinzelter Eukalypten.

Der Emu (Dromaius novaehollandiae) ist der größte Vogel Australiens und nach dem Afrikanischen Strauß der zweitgrößte lebende Vogel der Welt. Diese drei durchstreifen Felder auf der Suche nach Nahrung.

Australische Regenpfeifer führen ihre achtzehn Küken durch ockerbraunes Grasland der Flinders Ranges.

Wilpena Pound: Sedimentschichten stapeln sich in ockerfarbenen, rostbraunen und violetten Bändern zu einem amphitheatergleichen Krater - eine steinerne Schale im ausgedörrten Outback.

Zwei Galahs picken zwischen vertrockneten Grasbüscheln nach Samen, ihre rosafarbenen Hauben leuchten im fahlen Licht der Flinders Range.

Rostrote Bergketten falten sich aus der ausgedörrten Ebene, Wind und Zeit haben Rippen in den Fels geschliffen.

Wind und Wasser haben über Jahrmillionen Rippen ins Gestein der Flinders Ranges gezeichnet, die nun wie versteinerte Wellen gen Horizont laufen. Täler sammeln sich Mulga-Akazien auf ausgedörrtem Boden.

Eine riesenhafte Menschenfigur, der Marree Man, das größte Bodenbild der Südhalbkugel, gibt seit seiner mysteriösen Entstehung 1998 Rätsel auf – Schöpfer unbekannt, Zweck ungeklärt.

Karminrot leuchtet das Wasser des Lake Eyre, wo sich Salzkristalle und Sedimente zu organischen Mustern formen. Sandinseln treiben wie verwitterte Knochen in der flüssigen Wüste. Mineralien färben die Ufer rostrot und ascheblau.

Salzkrusten zeichnen Spiralen in das fast ausgetrocknete Seebett. Windströmungen haben die Sedimente zu geometrischen Mustern verdichtet. Der Horizont verschmilzt mit dem Himmel zu einer Linie, die jede Orientierung auflöst.

Die salzverkrustete Uferlinie schneidet zwischen ockerfarbenem Festland und milchigem Türkis. Mineralien färben das seichte Wasser in Schichten von Schlamm bis Aquamarin.

Ockerfarbene Salzebenen, gemustert wie gerissene Haut, dehnen sich bis zum Horizont. Der helle schmalle Strich im Vordergrund ist eine Offroadpiste.

Tische aus recyceltem Eisenbahnholz trennen Rinderzüchter, Motorradreisende, Minenarbeiter, Flugzeugmechaniker und Fluggäste wie uns. Wer im einzigen Pub von William Creek sitzt, hat oft zweihundert Kilometer Schotterpiste hinter sich.

Unter dem Tragflügel der Cessna schichtet sich das Outback in Ocker und Staub bis an den violetten Horizont. Im Vordergrund liegt William Creek, kaum mehr als zwei Handvoll Gebäude – und mit nur etwa 10 Einwohnern wohl die kleinste Stadt Südaustraliens.

Mittagshitze flirrt über der rotbraunen Landebahn von William Creek, wo Flugtaxis die einzige Verbindung zur Zivilisation bilden.